Video: Ton, Steine, Scherben Beitrag "Macht kaputt, was euch kaputt macht"
Mir wurde eben die Geschichte eines jungen Mannes zugetragen, von der ich nicht weiß ob sie wahr ist, aber allein, dass sie es sein könnte, ist schon schlimm genug.
Die Geschichte geht in etwa so: Ein Freund eines Freundes hat seinen Realabschluss nicht bestanden und hat deshalb erstmal versucht mit seinem Hauptschulabschluss Arbeit zu finden. Er wurde auf Probe in einem Lokal angenommen, wo er für Wochen mit leeren Versprechungen hingehalten wurde und umsonst bis zu zwölf Stunden am Tag arbeiten musste, um am Ende doch nicht angenommen zu werden. Danach fing er eine Ausblidung als Lagerist an, wo er erstmal nichts anderes machen durfte, als Motoren putzen, bis ihm eine Sekräterin eines Tages gesagt hatte, er dürfe sich Getränke aus einem Kühlschrank nehmen, wie andere Mitarbeiter auch. Merkwürdig dass ihr das erst jetzt aufgefallen war, denn als er es dann auch machte, wurde er von seinem Chef zur Sau gemacht und wegen Diebstahl rausgeschmissen!
Wie gesagt, ich weiß nicht ob die Geschichte wahr ist, aber ich bin mir sicher, so läuft es in unserer heutigen Arbeitswelt nicht selten ab.
Höchste Zeit sich dagegen zu wehren: Macht kaputt, was euch kaputt macht!
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Donnerstag, 19. November 2009
Mittwoch, 5. August 2009
Forsa-Umfrage: SPD nur noch 20 Prozent
Nach der neuesten Forsa-Umfrage im Auftrag von Stern und RTL würde die SPD nur noch auf 20% der Wählerstimmen kommen, das schlechteste Ergebnis in diesem Jahr: Vor einer Woche waren es noch 23 Prozent für die SPD jetzt sind es schon gerademal 20 Prozent. Der Abwärtstrend der SPD nimmt kein Ende. Könnte die Dienstwagenaffäre von Ulla Schmidt schuld an dem Disaster sein?
Ja, gewisser Maßen schon, denn an diesem Tag erreichte die SPD sogar nur einen Wert von 16 Prozent. Die Partei geriet in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik der Wähler und meiner Meinung nach auch zurecht. War die SPD früher noch die Partei des "kleinen Mannes", hat sie sich bis heute immer mehr an die CDU angeglichen.
Auch Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier macht sich mit seinen Wahlkampfversprechen nur lächerlich. Zuletzt erntete er heftige Kritik für seinen sogenannten "Deutschland Plan". Dieser solle nach Steinmeiers Aussage in zehn Jahren vier Millionen Arbeitsplätze schaffen und Vollbeschäftigung zum Endziel haben.
Frank Walter Steinmeier (SPD):
So ein neoliberales Gefasel von wegen "Vollbeschäftigung ist möglich" würde ich ja sonst eher der FDP zurechnen. Die SPD hat sich selbst zu einer profillosen Partei degradiert, die sich immer weiter vom einfachen Arbeiter entfernt, was zuletzt durch die Zusammenarbeit in der großen Koalition mit der CDU deutlich wurde.
Das wirkt sich natürlich auf die Wahlumfragen aus. Die meisten Arbeiter wählen aus Frust entweder garnicht mehr oder stecken ihre Hoffnungen neuerdings in die Linkspartei, welche bei der Forsa-Umfrage nochmals um zwei Prozentpunkte auf jetzt 11% kletterte.
Die CDU/CSU fiel bei der Umfrage um einen Punkt auf 37%, hat aber nachwievor ihre Stammwählerschaft in den "guten Christen". Ansonsten legten auch die anderen kleineren Parteien zu. Die FDP steigerte sich um einen Punkt auf 14% und auch die Grünen gewannen einen Punkt, womit sie auf 13% stehen. 5% der Befragten würden andere Parteien wählen.
Wie aussagekräftig diese Zahlen tatsächlich sind wird erst die Wahl zeigen können, aber nach gegenwärtigem Stand, halte ich ein Wahldebakel für die SPD für garnicht mal so abwägig.
Ja, gewisser Maßen schon, denn an diesem Tag erreichte die SPD sogar nur einen Wert von 16 Prozent. Die Partei geriet in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik der Wähler und meiner Meinung nach auch zurecht. War die SPD früher noch die Partei des "kleinen Mannes", hat sie sich bis heute immer mehr an die CDU angeglichen.
Auch Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier macht sich mit seinen Wahlkampfversprechen nur lächerlich. Zuletzt erntete er heftige Kritik für seinen sogenannten "Deutschland Plan". Dieser solle nach Steinmeiers Aussage in zehn Jahren vier Millionen Arbeitsplätze schaffen und Vollbeschäftigung zum Endziel haben.
Frank Walter Steinmeier (SPD):
"Vier Millionen Arbeitsplätze in zehn Jahren, das ist realistisch, das ist machbar"(web.de)
So ein neoliberales Gefasel von wegen "Vollbeschäftigung ist möglich" würde ich ja sonst eher der FDP zurechnen. Die SPD hat sich selbst zu einer profillosen Partei degradiert, die sich immer weiter vom einfachen Arbeiter entfernt, was zuletzt durch die Zusammenarbeit in der großen Koalition mit der CDU deutlich wurde.
Das wirkt sich natürlich auf die Wahlumfragen aus. Die meisten Arbeiter wählen aus Frust entweder garnicht mehr oder stecken ihre Hoffnungen neuerdings in die Linkspartei, welche bei der Forsa-Umfrage nochmals um zwei Prozentpunkte auf jetzt 11% kletterte.
Die CDU/CSU fiel bei der Umfrage um einen Punkt auf 37%, hat aber nachwievor ihre Stammwählerschaft in den "guten Christen". Ansonsten legten auch die anderen kleineren Parteien zu. Die FDP steigerte sich um einen Punkt auf 14% und auch die Grünen gewannen einen Punkt, womit sie auf 13% stehen. 5% der Befragten würden andere Parteien wählen.
Wie aussagekräftig diese Zahlen tatsächlich sind wird erst die Wahl zeigen können, aber nach gegenwärtigem Stand, halte ich ein Wahldebakel für die SPD für garnicht mal so abwägig.
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